Max Mesch
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Motivation - Der Motor im Kopf

Jeder sagt sich morgens in der Dusche oder abends im Bett immer: „Jetzt werde ich mich mehr anstrengen!“. Dass man es dann schließlich macht, ist meist nicht der Fall. Doch wie schafft man es diese Hürde zu überspringen und jeden Tag besser zu sein als den Tag zuvor? Wie überwindet man seinen inneren Schweinehund? Wie werde ich motiviert?

Motivation bedeutet laut Wikipedia:

Motivation bedeutet „Triebkraft“ und bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.“

Richtig! Um überhaupt motiviert zu sein brauchen wir Ziele. Diese Ziele können alles Mögliche sein, doch sollte es etwas sein, was man wirklich will und wofür man bereit ist alles zu tun. Allerdings ist es ratsam ein großes Ziel zu haben und dieses in viele kleine Ziele zu unterteilen, weil es schwerer fällt sich auf ein großes Ziel über Monate oder Jahre hinweg zu motivieren, statt jede Woche ein kleines Ziel in Angriff zu nehmen.

Trotzdem bleibt die Frage aus, wie ich mich selbst dafür motiviere. Einfach! Zwei Dinge sind dazu notwendig:

  1. Belohnungen
  2. Positive Umgebung

Belohnungen sind wichtig, weil sie uns emotional positiv stimmen. Das Gehirn lernt, dass selbst wenn es etwas Schweres oder Unangenehmes getan hat, es am Ende doch belohnt wurde und sich so daran gewöhnt solche Aufgaben leichter anzugehen.
Doch wie belohne ich mich richtig?
Bevor die Aufgabe angegangen wird, sollte der Wert dieser bestimmt werden. Von 1 bis 100 werden Punkte verteilt. Eine Aufgabe mit 5 Punkten ist vielleicht ein Eis nach dem Essen wert und eine Aufgabe mit 80 Punkten ein neuer Fernseher, ein Urlaub oder ein neues Handy. So verliert man die Übersicht nicht und man lernt außerdem den Wert jeder Belohnung zu schätzen (besonders bei den größeren). Die großen Ziele kann man so auch besser aufteilen: 5 Punkte dafür, 15 Punkte für dies und 20 Punkte für das ergeben zusammen 40 Punkte für ein großes Ziel. Visualisierung ist hier bei das Stichwort!

Trotz all diesen Tipps und Tricks zu Belohnungen und Visualisierungen fällt es immer noch schwer sich zu motivieren? Dann sollte was an der Umgebung geändert werden!
Wie soll es einem gelingen positiv zu sein, wenn alles versucht einen negativ zu stimmen. Sucht man sich hingegen Freunde die ebenfalls diesen Antrieb wollen und auch motiviert sein wollen, kann man sich gegenseitig anspornen. Doch muss dafür nicht immer alles geändert werden. Öffnet man die Augen sieht man mehr positive Dinge als man glaubt. Lernt man nach dem positiven zu suchen, statt das negative in den Vordergrund zu stellen, so wird der Kopf viel schneller frei und stärker für schwierige Zeiten. Man muss nur lernen hinzusehen.

Motivation kann überall herkommen! Sei es eine Kugel Eis oder der Gedanke an den Spaß den man mit Freunden hatte, weil man den Kopf nicht zu hatte mit den negativen Gedanken an Aufgaben, die man nicht erledigt hatte.
So just do it!

- Max Mesch, Fotograf